10 Prozent Erde + 90 Prozent Himmel
= 100 Prozent Ostfriesland!
10 Prozent Erde + 90 Prozent Himmel
= 100 Prozent Ostfriesland!



10 Prozent Erde und 90 Prozent Himmel, das sind 100 Prozent Ostfriesland. Dieser kurze Satz trifft es immer noch ziemlich genau, wenn es darum geht, warum gerade der ostfriesische Himmel einen so nachhaltigen Eindruck hinterlässt. Wobei es eben nicht der makellos blaue Himmel ist, der die größte Wirkung hervorruft. Erst zusammen mit den Wolken entfaltet sich das gewaltige Panorama über dem flachen Land und raubt einem zuweilen den Atem, so betörend schön kann das Schauspiel der Natur sein. „Cloud Atlas oder der Himmel über Ostfriesland: Eine Liebesgeschichte“ weiterlesen
Mit einen Tandemsprung fängt sie oft an, die Liebe zum Fallschirmspringen. Welcher Ort kann dazu eigentlich schöner sein, als das Wattenmeer vor den Ostfriesischen Inseln? Wer hier aus dem Flugzeug springt und sich von ganz oben fallen lässt, der spürt nicht nur die sprichwörtliche Freiheit über den Wolken, sondern auch die atemberaubende Schönheit dieser Landschaft. Man muss sich den Himmel erobern, um die Erde zu begreifen. „Himmelsspringer: Ganz einfach mal tief fallen lassen“ weiterlesen
Auf Norderney befindet sich eine von neun Stationen, mit denen der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit Sitz in Offenbach die Atmosphäre erforscht. Sie bilden das aerologische Messnetz für Deutschland. Die einzige in Niedersachsen steht auf der Insel in der Nordsee und deckt mit ihren Beobachtungen den äußersten Nordwesten der Republik ab. Gemessen werden die Daten mit Radiosonden, die an einem weißen Heliumballon befestigt bis in unglaubliche Höhen von 35 Kilometern aufsteigen. Dort platzt der Ballon, und „Himmelsstürmer: Rasend schnell in die Stratosphäre“ weiterlesen
Die schönsten Bilder malt immer noch die Natur: Wie dieses vom Wasserturm auf Langeoog, der von zwei Regenbögen förmlich eingerahmt wird. Denn wenn man genau hinschaut, sieht man neben dem kräftigen rechts, noch einen zweiten, schwächeren, links vom strahlend weißen Gebäude. Das ist der sogenannte Nebenregenbogen, der bei guten Bedingungen über dem kräftigen Hauptregenbogen erscheinen kann, und die Regenbogenfarben in umgekehrter Reihenfolge zeigt. „Himmlisches Gemälde: Wahrzeichen mit Regenbogen“ weiterlesen
Wind ist meistens genug da, Bretter aller Arten und Sorten auch – und wenn dann noch so ein Traumstrand wie der auf Langeoog dazu kommt, dann ist es perfekt: das Paradies für Wind- und Kitesurfer. Vor allem die, die mit dem Drachen surfen, haben am fast menschenleeren Weststrand der Insel ihr einmalig schönes Sommerrevier gefunden. Hier kann man meistens ungestört mit den langen Leinen und dem luftigen Zuggerät trainieren: Hier sind auch die Rahmenbedingungen aus Wind und Wellen perfekt für einen faszinierenden Sport, der nicht nur an der Nordsee immer mehr Anhänger findet. „Himmelskräfte: Kitesurfen in der Nordseebrandung“ weiterlesen
Die See war von jeher die Heimat der Ostfriesen. Von ihrem schmalen Küstenstreifen oberhalb der unzugänglichen Moore zogen sie über viele Jahrhunderte hinaus aufs Meer, zum Walfang, aber noch viel häufiger für den Handel. Schon immer lockte die Menschen an der Küste die Ferne. So auch in Carolinensiel. Heute geht es dort recht beschaulich zu, entspannen sich Touristen in Cafés rund um den malerischen Museumshafen. Doch noch Mitte des 19. Jahrhunderts befand sich hier der größte Sielhafen an der Nordseeküste, zentral gelegen zwischen Emden im Westen und Bremerhaven im Osten. Denn das später viel bedeutendere Wilhelmshaven gab es damals noch nicht. „Fernweh made in Ostfriesland: Durch die Welt zu fliegen, über Land und Meer“ weiterlesen
Ihre Bühne ist der unendliche Himmel und es sind magische Momente, wenn sie im Ballettflug durch das Blau der Nacht gleiten. Ein luftiger Pas de Deux: Rasend geht es nach oben, um sich gemeinsam wieder in die Tiefe zu stürzen. In großen Bögen umkreist sich das flatterhafte Duo, flieht voreinander, schmiegt sich aneinander, schwebt wie ein Eistanz-Paar zum Takt der Musik. Nur dass es sich hier um zwei Drachen handelt, die für eine kurze, atemberaubende Choreografie leidenschaflich fliegen lernen. Fasziniert folgt das Auge dem Tanz dieser zwei Höhenakrobaten, gelenkt von wahren Meistern ihres Fachs.
Ganz in Nordwesten Deutschlands, am Strand des beliebten Badeortes Norddeich, trifft sich jedes Jahr zu Christi Himmelfahrt die Crème der internationalen Drachenszene. Und jedes Jahr wartet alles gespannt auf den Höhepunkt des Programms: die legendäre Nachtflugshow. „Himmelsspektakel: Treffpunkt der europäischen Drachenszene“ weiterlesen
An den Küsten Mitteleuropas gibt es wohl kaum einen Landstrich, an dem man dem Meer über eine Strecke von 60 Kilometern so nahe kommen kann, wie in Ostfriesland. Da stören beim kräfigen Strampeln keine mehrspurigen Boulevards, da ist der Blick nicht ständig durch Hotels und Hochhäuser versperrt. Die gesamte Küstenlinie entlang der ostfriesischen Deiche ist Natur pur. Was vermutlich 2015 auch der Grund für Arte war, in seiner Serie „Unterwegs auf dem Nordseeküstenradweg“ mit den Radlegenden Rudi Altig (†), Jeannie Longo sowie Joey Kelly, hier so gut wie keinen Stopp einzulegen. Auf der zweiten Fernseh-Etappe, die das Trio von Emden nach Sylt führte, gab es am äußersten westlichen Ende Ostfrieslands einen Halt in Emden zur Teeverkostung, dann noch kurz beim „Otto“-Leuchttum in Pilsum, dann Schnitt – und schon fand man sich radelnd in Bremerhaven wider. Den gesamten Küstenabschnitt vor den ostfriesischen Inseln hatte die Sendung einfach übersprungen. Da habt ihr was verpasst, liebe Arte-Redakteure und Zuschauer der Sendung! „Mehr Küste geht nicht: Mit dem Rad immer entlang der Nordsee“ weiterlesen