Im Mai erst wurde er eröffnet, aber bereits jetzt ist das Interesse schon groß: Der Begräbniswald Waldfrieden im Schlosspark Lütetsburg stößt auf rege Nachfrage, Führungen durch das Friedshofsareal mit den altehrwürdigen Bäumen sind begehrt und schon auf Wochen ausgebucht. Die Eigentümer, die Familie zu Inn- und Knyphausen, haben mit ihrer Entscheidung, einen Teil ihrer Parkanlage für die neue und boomende Form der Waldbestattungen freizugeben, scheinbar einen Nerv unserer Zeit getroffen. „Zur ewigen Ruhe in den Schlosspark von Lütetsburg“ weiterlesen
Autor: Petra Wochnik
Abstraktes auf Grün: 10 Jahre Skulpturengarten Funnix
Ein Garten von großer Kraft und Energie liegt da inmitten der Marsch, in den Weiten des Harlingerlands zwischen Wittmund und Carolinensiel: meterhohe Stahlplastiken im satten Grün, große abstrakte Kunst eingebettet in den Blätter- und Blütenzauber des Junis. Ein Hektar ist das ungewöhnliche Gartengelände groß, durchzogen von geschwungenen Pfaden, unterbrochen von Inseln der Kunst, von ungewöhnlichen und immer neuen Perspektiven auf „Abstraktes auf Grün: 10 Jahre Skulpturengarten Funnix“ weiterlesen
Burg Berum: Gartenidylle im ehemaligen Gefängnishof
Da, wo heute duftende Rosen vor malerischem Backstein üppig blühen, ging es noch vor hundert Jahren weitaus weniger romantisch zu: Denn hier zogen einst die Inhaftierten des Berumer Amtsgerichtes ihre Runden. Das hatte – bis es 1932 mit dem Amtsgericht in Norden verschmolz – seinen Sitz in der uralten Vorburg des Schlosses Berum. Hier wurden über viele Jahrhunderte hinweg „Burg Berum: Gartenidylle im ehemaligen Gefängnishof“ weiterlesen
Sex and Honey: Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Bienenköniginnen zur Paarungszeit
Jetzt summt und brummt es wieder allerorten: Denn seit es draußen mehr als 10 Grad warm ist, sind die emsigen Honigbienen nach Winterpause und spätem Frost nun äußerst aktiv. Den ersten Flug des Frühlings haben sie schon lange hinter sich gebracht und sich von ihrer dicken Kotblase des Winters befreit. Auch die Imker haben ihre Bienenstöcke bereits eingehend untersucht und nach ihrer Königin gefahndet. „Sex and Honey: Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Bienenköniginnen zur Paarungszeit“ weiterlesen
Nordsee-Imker kämpfen mit Erfolg gegen die Varroamilbe
Varroa destructor – so heißt sie, die zerstörerische Milbe. Der martialische Name passt gut zu dem Parasiten, der sich auf den Honigbienen breit macht und sie förmlich ausssagt. So klein wie sie ist, so groß ist der Schaden, den die rötliche Milbe unter den Bienenvölkern der Welt anrichtet. Vor allem ihr Virencocktail, den sie bei Befall überträgt, ist tödlich. Die Varroamilbe gilt bei vielen Experten als einer der Hauptverursacher des auffällig hohen Bienensterbens. „Nordsee-Imker kämpfen mit Erfolg gegen die Varroamilbe“ weiterlesen
Bee different: Süßes in Ton aus der Honigmanufaktur
Man fühlt sich wie bei einer Weinprobe: Darf es eher der frühblühende Raps sein oder die späte Senfblüte? Oder doch ein würziger, kräftiger Spätsommer-Cuvee? Der Nordseehof Ostfriesland hat sie alle: die ganze Vielfalt des Honigs aus ostfriesischer Ernte. Und wer gedacht hat, Fenchel- und Akazienhonig seien doch bestimmt importiert, der irrt gewaltig. Denn auch diese exotisch klingenden Sorten haben ihre Heimat an der Nordsee. „Bee different: Süßes in Ton aus der Honigmanufaktur“ weiterlesen
Ostfriesland und Napoleon, Kaiser der goldenen Bienen
Es war nicht die Lilie, nein, es war eine Biene, die plötzlich in der Symbolik des Landes ganz oben stand: Unter Napoleon wurde sie zum Wappentier des neuen französischen Reiches und damit – wenn auch nur sehr kurz – ebenfalls zur zentralen tierischen Symbolfigur in Ostfriesland. „Ostfriesland und Napoleon, Kaiser der goldenen Bienen“ weiterlesen
David Fabricius: Lange im Schatten, jetzt ein leuchtender Stern am Astronomenhimmel
Noch heute erzählt man sich in seiner Heimat die Geschichte vom berühmten Gelehrten und Pastor, der mit den Größten seiner Zeit korrespondierte, spektakuläre Entdeckungen am Himmel machte und schließlich mit einem Torfspaten von einem Gemeindemitglied erschlagen wurde. Den hatte er in öffentlicher Predigt zuvor des Diebstahls einer Gans verdächtigt und damit anscheinend gehörig in Wallung gebracht. David Fabricius hätte es eigentlich besser wissen müssen. „David Fabricius: Lange im Schatten, jetzt ein leuchtender Stern am Astronomenhimmel“ weiterlesen
Sonne: Auf der Jagd nach den schwarzen Flecken
Als das Teleskop in den Niederlanden erfunden wurde, war das 1608 ein technologischer Meilenstein für die Astronomie. Ausgerechnet im feuchten Ostfriesland wurde mit dem neuen Instrument durch Johann Fabricius eine der größten Entdeckungen zur Sonne gemacht. Ein junger Mann von nur 24 Jahren, der am 27. Februar 1611 im ostfriesischen Osteel zum erstenmal in der Weltgeschichte Sonnenflecken beobachtete und dieses auch publizierte. Noch ihm gleichen Jahr veröffentlichte er seine Beobachtungen und gilt damit als ihr „wahrer Entdecker“. „Sonne: Auf der Jagd nach den schwarzen Flecken“ weiterlesen

