Blau, blau, überall blau: Im Rausch der Farbe von Himmel und Nordsee

„90 Prozent Himmel plus 10 Prozent Erde, das ergibt 100 Prozent Ostfriesland“ hat mal einer gesagt. Und wo er Recht hat, hat er Recht. Über einem nichts als der Himmel. Auch das ist ostfriesische Freiheit. Nirgendwo sonst reicht der Horizont so weit, nirgendwo sonst findet das blaue Gewölbe über einem so gar kein Ende. Auf dem Wasser verschmelzen die beiden Flächen, geht der Horizont nahtlos über in den Himmel. Dann ist Ostfriesland ein einzig blaues Wasser-Himmel-Reich. Wohin der Blick auch schweift – alles blau. „Blau, blau, überall blau: Im Rausch der Farbe von Himmel und Nordsee“ weiterlesen

David Fabricius: Lange im Schatten, jetzt ein leuchtender Stern am Astronomenhimmel

Noch heute erzählt man sich in seiner Heimat die Geschichte vom berühmten Gelehrten und Pastor, der mit den Größten seiner Zeit korrespondierte, spektakuläre Entdeckungen am Himmel machte und schließlich mit einem Torfspaten von einem Gemeindemitglied erschlagen wurde. Den hatte er in öffentlicher Predigt zuvor des Diebstahls einer Gans verdächtigt und damit anscheinend gehörig in Wallung gebracht. David Fabricius hätte es eigentlich besser wissen müssen. „David Fabricius: Lange im Schatten, jetzt ein leuchtender Stern am Astronomenhimmel“ weiterlesen

Sonne: Auf der Jagd nach den schwarzen Flecken

Als das Teleskop in den Niederlanden erfunden wurde, war das 1608 ein technologischer Meilenstein für die Astronomie. Ausgerechnet im feuchten Ostfriesland wurde mit dem neuen Instrument durch Johann Fabricius eine der größten Entdeckungen zur Sonne gemacht. Ein junger Mann von nur 24 Jahren, der am 27. Februar 1611 im ostfriesischen Osteel zum erstenmal in der Weltgeschichte Sonnenflecken beobachtete und dieses auch publizierte. Noch ihm gleichen Jahr veröffentlichte er seine Beobachtungen und gilt damit als ihr „wahrer Entdecker“. „Sonne: Auf der Jagd nach den schwarzen Flecken“ weiterlesen

Mond: Einfach ein unglaublich anziehender Erdtrabant

Nirgendwo kann man den Kräften des Kosmos so nahe kommen wie am Wattenmeer. Gewaltige Wassermengen werden hier ständig in Bewegung gesetzt im ewigen Wechsel zwischen Ebbe und Flut. Verantwortlich für das von der UNESCO zum Weltnaturerbe geadelte Naturspektakel in Ostfriesland und entlang einer insgesamt 400 Kilometer langen Küstenlinie ist unser Erdtraband: der Mond. „Mond: Einfach ein unglaublich anziehender Erdtrabant“ weiterlesen

… und viele Sternschnuppen: Wünsch Dir was!

Im Wonnemonat Mai funkelt und flitzt es am Himmel. Starke Aktivität vermeldet der Sternschnuppenkalender: die Aquariiden sind da! Das sind Staubspuren, die der berühmte Halleysche Komet hinterlassen hat und die wir auf unserer Planetenbahn jedes Jahr Anfang Mai kreuzen. Danach regnet es förmlich Sternschnuppen am Firmament. Fast einen ganzen Monat lang bis zum 28. Mai sind sie zu sehen, allerdings nur für Frühaufsteher. „… und viele Sternschnuppen: Wünsch Dir was!“ weiterlesen

Feuer: Ostern wird es kultisch oder warum brennt die Sonne?

O̱s·ter·feu·er, Substantiv [das]. Ein großes Feuer, das jedes Jahr dem Brauch entsprechend zu Ostern angezündet wird und um das sich viele Leute versammeln. So lautet kurz und knapp die Definition dessen, was an Ostersamstagen die Menschen in Scharen ins Freie treibt. Dabei kann eine Beziehung des geselligen Brauchtums rund um hoch aufgetürmte Holzstöße zum christlichen Osterfest eigentlich nicht hergestellt werden. In der Forschung rangiert dieses gesellige Abfackeln von Brennbarem jeglicher Art unter der Kategorie Kultfeuer.

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Wasserreich Nordsee: Wir erleben die blaue Revolution

Es ist schon paradox: Viel Wasser umgibt Ostfriesland. Ohne schützende Deiche und Entwässerung über Kanäle und Siele würde die Halbinsel förmlich absaufen. Aber die Meeresenergie der Nordsee kann sie sich nicht zu Nutze machen. Weder Gezeitenhub-, noch Gezeiten- und Strömungskraftwerke sind lohnenswerte Ansätze. „Wasserreich Nordsee: Wir erleben die blaue Revolution“ weiterlesen