Ostfriesland ist eigentlich wie Venedig. Überall sind Kanäle und Tiefs, ein Netz aus Wasserstraßen überzieht die Ebene. Das ganze Land ist schiffbar. Dafür sorgt vor allen Dingen der Ems-Jade-Kanal, der wie eine Hauptschlagader das Land von West nach Ost durchquert und die großen Hafenstädte Emden und Wilhelmshaven verbindet. Ohne ihn stünde das Land auch komplett unter Wasser. Er sorgt für die Entwässerung und macht das dauerhafte Bewohnen großer Teile der Halbinsel erst möglich. „Horizontal: Entdeckungstour auf dem Ems-Jade-Kanal“ weiterlesen
Zukunft Erde: Das EEZ, eine silberne Denkfabrik in Sachen Energie
Wie ein silbernes Ufo, das auf einer Insel gelandet ist, sieht es von Ferne aus: das Energie-, Bildungs- und Erlebniszentrum in Aurich. Es gehört zu den modernsten Einrichtungen seiner Art und ist wegweisend bei der Vermittlung von Wissen rund um alle Aspekte erneuerbarer Energien. Denn „Bildung“ ist der eigentliche Kern um den sich hier ellipsenförmig alles dreht – auch wenn man es ihm von Außen mit seinem großen EEZ-Fensterlogo nicht direkt ansieht. „Zukunft Erde: Das EEZ, eine silberne Denkfabrik in Sachen Energie“ weiterlesen
Feuer: Ostern wird es kultisch oder warum brennt die Sonne?
„Feuer: Ostern wird es kultisch oder warum brennt die Sonne?“ weiterlesen
Wasserreich Nordsee: Wir erleben die blaue Revolution
Es ist schon paradox: Viel Wasser umgibt Ostfriesland. Ohne schützende Deiche und Entwässerung über Kanäle und Siele würde die Halbinsel förmlich absaufen. Aber die Meeresenergie der Nordsee kann sie sich nicht zu Nutze machen. Weder Gezeitenhub-, noch Gezeiten- und Strömungskraftwerke sind lohnenswerte Ansätze. „Wasserreich Nordsee: Wir erleben die blaue Revolution“ weiterlesen
Windfang in luftiger Höhe: Aller guten Flügel sind drei
Warum sind es eigentlich fast immer drei Rotorblätter, die sich bei einer modernen Windenergieanlage drehen? Warum sind es nicht zwei oder fünf oder vielleicht noch mehr? Und warum eigentlich nicht vier wie bei den guten alten Windmühlen, die heute als historische Schmuckstücke die Landschaft zieren? Die Antwort sei hier kurz und knapp zusammengefaßt: Es ist der beste Kompromiss aus vielen physikalischen und ökonomischen Erwägungen. „Windfang in luftiger Höhe: Aller guten Flügel sind drei“ weiterlesen
Mord und Totschlag: Wo der Wolf schreibt, versammelt sich das Krimirudel
Am Gefährlichsten lebt es sich auf Baltrum. Auf der allerkleinsten der sieben Ostfriesischen Inseln geschehen die meisten Verbrechen. Jedenfalls, wenn man nach der Statistik des Leda Verlag aus Leer geht. Der ist spezialisiert auf Krimis aus dem Mordwesten und muss es schließlich wissen, welcher Fleck der Region geradezu nach einem Verbrechen schreit. „Mord und Totschlag: Wo der Wolf schreibt, versammelt sich das Krimirudel“ weiterlesen
Primetime für Norden und den Ostfriesenkiller
Samstagabend, 20:15 Uhr, ZDF. Mehr kann sich eigentlich ein Autor und einer seiner Hauptdarsteller, die Stadt Norden, für die Verfilmung eines Buch-Bestsellers nicht wünschen. Gedreht wurde im September letzten Jahres. Und nun, am 1. April 2017, läuft er über die Bildschirme der Bundesrepublik: „Ostfriesenkiller“ nach dem gleichnamigen Kriminalroman von Klaus-Peter Wolf, der damit einst seine überaus erfolgreiche Reihe an Ostfrieslandkrimis begründete. Mittlerweile sind elf Bände „Primetime für Norden und den Ostfriesenkiller“ weiterlesen
Faktencheck in Aurich: Kein Mord. Nirgends.
Wird wirklich so viel gemordet im Ostfriesland? Schaut man auf die unglaubliche Menge an Krimis, die auf dem Festland oder den Inseln verortet sind, kann man schon leicht das Fürchten lernen. Doch der nüchterne Blick auf die Zahlen und Fakten der Polizeilichen Kriminalstatistik lässt einen ganz neuen Zusammenhang vermuten: In Regionen, wo in der Literatur die meisten Morde gezählt werden, passiert in der Realität am wenigsten. So ist das auch in Ostfriesland. „Faktencheck in Aurich: Kein Mord. Nirgends.“ weiterlesen
Justizmord in Wittmund: Ein Graf macht schnellen Prozess
Er wurde mit dem Schwert enthauptet und nachts in aller Eile in Wittmund einfach verscharrt: Johann von Marenholz. Sein Fall ging als Justizmord in die ostfriesische Geschichte ein. Die Frauen waren sein Schicksal, so sah er es, als er im Alter von 34 Jahren zum Tode verurteilt wurde. Vor allen Dingen war es aber brutale und knallharte Machtpolitik, auf derem Altar der hochrangige Regierungsbeamte Ostfrieslands am 21. Juli 1651 geopfert wurde. Denn es ging um nichts weniger als die Herrschaft über Ostfriesland. „Justizmord in Wittmund: Ein Graf macht schnellen Prozess“ weiterlesen

